Baby- / Kinder-Osteopathie

Die grundlegenden Prinzipien der Osteopathie unterscheiden sich bei Babys und Kindern nicht von Erwachsenen.

Allein mithilfe der Hände werden Ungleichgewichte / Dysbalancen im Körper aufgespürt und funktionelle Störungen behandelt.

Da der kindliche Organismus sich noch in einem Entwicklungs- und Reifeprozess befindet und sich weniger Kompensationsmuster angeeignet hat wie der Erwachsene, sind oft nur wenige Behandlungen notwendig.

Ablauf der Behandlung

Die Erstbehandlung beginnt mit einer genauen Befragung über den Schwangerschaftsverlauf, die Geburt sowie den Verlauf der ersten Wochen. Eventuell bedingen intrauteriner Platzmangel, Frühgeburt, ein komplizierter Geburtsprozess (Klammer, Saugglocke), etc. die Entstehung von Symptomen.

Auch Informationen über Stürze, Unfälle oder Krankheiten können wertvolle Hinweise auf die zugrundeliegende Störung liefern.

Die Diagnostik erfolgt über das Fühlen von Kopf , Rumpf und Extremitäten, aber auch der Beobachtung der Haltung, Bewegung und des Reaktionsvermögens - in Abhängigkeit vom Entwicklungsalter.

Welche Störungen können osteopathisch behandelt werden?

Was sollten Sie beachten?

Wählen Sie einen Behandlungstermin, der gut in den Tagesrhythmus von Ihnen und Ihrem Kind paßt. Bringen Sie eine Ersatzwindel und evt kleines Spielzeug (Greifring, Rassel,…) mit.

Die osteopathische Vorstellung ersetzt keinesfalls die ärztlichen Untersuchungen.

In manchen Fällen ist eine interdisziplinäre Therapie mit Physio-, Ergotherapeuten oder Logopäden nötig um die Behandlung zu optimieren.

Weitere Informationen

Artikel zur Wirksamkeit der Osteopathie bei Babys, in: Baby und Familie 9/2010

Artikel zur osteopathischen Behandlung von Kinder, in: Familie.de